1000 Fragen an mich selbst | Teil 1 – 2018 das Jahr der Selbstfürsorge

Dies hier ist (m)ein persönlicher Blog. Er beinhaltet weitaus mehr, als nur Gedanken, Emotionen zum Thema Mamasein, mehr als DIYs, Spielideen und auch die ein oder andere Empfehlung von Herzen.

Nein. Die, die wirklich intensiv lesen, die Kategorien neben dem Familienalltag gefunden haben, wissen, dass ich hier auch viel preisgebe. (Selbstliebe?! Von Körpergefühl & Selbstzweifel PART 1 & Selbstliebe?! Von Körpergefühl & Selbstzweifel Part 2 )Sei es nun der Blick in meine Vergangenheit, um mit meinem inneren Kind Frieden zu schließen: Denn wenn wir selbst Eltern werden, begleiten wir nicht nur unsere Kinder, sondern begegnen und -im besten Falle- begleiten auch unser inneres Kind. Das kann stark machen oder uns zerbrechen lassen. Wir haben es in der Hand, wenn wir genau hinsehen, hinfühlen, reflektieren und nach einer Trauer auch Abschied von ungestillten Bedürfnissen und Wünschen nehmen.

Johanna (PinkePanki) hat vor einigen Wochen begonnen eine gezielte Reise zu sich selbst zu wagen, und eingeladen, sie zu begleiten. Mit ihrer Blogparade 1000 Fragen an dich selbst hat sie es geschafft hunderte von Menschen dazu zu bewegen, sich selbst Fragen zu stellen und die Antworten zu teilen.

Auf Instagram könnt ihr gerade die #MamasstärkenMamas Challenge von Leandra Vogt vergolgen, auch diese widmet sich -in anderer Art und Weise- der Selbstfürsorge und Besinnung.

Ich glaube das Jahr 2018 und die Attachment Parenting Bewegung stehen unter diesem Motto: Selfcare, Achtsachmkeit, Selbstfürsorge – ja kurz, als Mama den Blick auf die eigenen Bedürfnisse zu richten, um sich nicht selbst zu verlieren. Es wird vielen immer bewusster: Die wichtigste Beziehung die wir in unseren Leben führen, ist die, die wir zu uns selbst haben.
Und dieser möchte ich mich nun auch wieder in diesem Rahmen widmen. Ich werde nun also einsteigen und die 1000 Fragen beantworten, in mich horchen, überlegen und das ganze vor allem mit euch teilen. Ich hatte noch nie ein Problem damit offen zu legen, was mich beschäftigt – ich bin, trotz Hochsensibilität, extrovertiert und lese auch gerne solche Beiträge. Wenn ihr also Lust habt: Steigt doch noch mit ein! Hinterlasst in den Kommentaren den Link zu EUREN Antworten, damit ich -und andere- sie finden können!

Nun fange ich mal an…ich bin gespannt, was ihr zu den Antworten bzw. Offenbarungen sagt – oder welche Frage ihr vielleicht in den Kommentaren kurz beantworten wollt.

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  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?

Ich habe gestern das erste Mal die Methode der Wunderfrage für mich selbst angewandt. Auch wenn sie mir in der Arbeit immer wieder begegnet, habe ich sie durch Eigenanwendung ganz neu erfahren.

  1. Mit wem verstehst du dich am besten? 

Mit meinem Füllfederhalter. Er drückt genau das aus, was ich denke…

  1. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? 

Das Handy in der Hand zu haben, um in sozialen Netzwerken zu surfen.

  1. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? 

Spontane, die die Menschen in meiner Nähe betreffen. Also nicht ÜBER, sondern MIT jemanden lachen. Auch gern mal über meine Ungeschicke.

  1. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? 

Nein. Absolut nicht. Egal vor wem oder wo. Wenn die Tränen fließen wollen, sollen sie das.

  1. Woraus besteht dein Frühstück? 

Einem Kakao und Nutellatoast.

  1. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? 

Meiner Tochter – und zwar so, wie eine Löwin ihr Baby „küsst“ 😉

  1. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? 

Uff… Ich lasse mich, wie sie, von manchen Ereignissen von 0 auf 100 aus der Bahn werfen und verzweifle. | Ich verwende manchmal zu viel Kraft für „Was wäre wenn“ Gedanken. | Ich helfe wo ich kann.

  1. Was machst du morgens als erstes? 

Ich versuche die Augen aufzukriegen und schaue, wer wo genau liegt. Dann kuschel ich mit meiner Tochter, bevor wir uns aus dem Bett schälen.

  1. Kannst du gut vorlesen? 

Ich sage einfach mal ja. Aber nur fremde Texte.

  1. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? 

Daran kann ich mich nicht erinnern. Ich erinnere mich nur an den Moment, bei dem ich wusste, dass es Mama und Papa waren: Meine Schwester und ich spielten im Zimmer und hörten unsere Eltern. Wir guckten heimlich die Treppe hinunter und sahen die beiden, wie sie den Korb mit den Geschenken auf die Veranda trugen.

  1. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? 

Wohneigentum. Das ist ein großer Wunsch, ich weiß. Um bescheiden zu wirken: Endlich wieder einen Becher Daim Eis – den gibt es seit WOCHEN nicht mehr zu kaufen – Unverschämtheit!!!

  1. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? 

Mut. Ich wäre gern mutig, um neue Wege zu beschreiten und mir einfach mehr (zuzu)trauen.

  1. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? 

…alle Feministen mögen bitte Gnade walten lassen: Germany´s Next Top Model. Das ist mein persönliches Dschungelcamp ( #neuesfutterfürdendschungel )

  1. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Öhm…sieben? Ich kann damit nichts anfangen.

  1. Wie alt möchtest du gerne werden? 

Alt genug, um vieles von meiner Tochter noch zu erleben und zu sehen, wie sie sich das Leben aneignet. Aber nicht so alt, dass ich viele Gebrechen habe. Wenn ich meine Großeltern sehe, denke ich, dass ca. 80 gut ist – solange die Gesundheit eben mitspielt.

  1. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? 

Dazu fällt mir nichts ein. Urlaub zu haben, bedeutet ja nicht zwangsläufig auf Reisen zu gehen.

  1. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? 

Mein letzter Liebeskummer kam für mich mit dem Zusammenbruch meiner damaligen Lebensführung und Zukungtsplanung einher. Ich fühlte mich ausgehöhlt, verloren, ich ertrank in Schmerz und Angst vor dem Morgen. Ich befand mich im freien Fall und fühlte mich mit Wackersteinen in meinem Innersten beschwert. Es kam so plötzlich, wie eine Welle die dich im Sturm von einem Schiff holt und ohne Rettungsweste mit sich trägt. Bis man an eine Boje gerät, die dich über Wasser hält und zum nächsten Stück Land trägt. Das war damals eine liebe Freundin. Leider haben sich unsere Wege mittlerweile -im Guten- getrennt.

  1. Hättest du lieber einen anderen Namen? 

Nein. Ich bin ganz zufrieden. Ich war immer froh, dass nicht noch zehn andere so heißen, wie ich. Aber ich war oft enttäuscht, dass es so keine Diddl Sachen mit meinem Namen drauf gab.

  1. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? 

Bei welcher Gelegenheit habe ich das nicht? Mich in Frage zu stellen, an mir zweifeln – das kann ich gut. Ich frage mich oft, ob das hier das Richtige ist. Ob ich auf Arbeit richtig entschieden oder eingeschätzt habe, oder ob ich etwas hätte verhindern können.

Ganz zweifle ich, ob mein Studium das richtige war und wieso ich hier bestimmte Dinge nicht wahrgenommen habe. Dann versuche ich mich darauf zu besinnen, dass dieser Weg wichtig war, um dort zu sein, wo ich heute bin, als die Person, die ich bin.

In der nächsten Zeit wird der zweite Teil folgen!

Herzlichst, Antonia

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