5 Tipps für ein sicheres Familienbett

Unsere Tochter schläft seit dem ersten Tag mit uns in einem Bett. Die ersten Tage und Nächte lag sie nur auf, irgendwann neben dann mir. Wir genießen dieses Arrangement und für uns ist es genau die richtige Nachtruhe, mit der wir alle drei erholsamen und genügend Schlaf bekommen. Mit der Zeit haben wir unser Nachtlager angepasst und gesichert, denn mit verschiedenen Entwicklungsphasen, kamen unterschiedliche Situationen mit Gefahrenpotential auf uns zu. Diese Erfahrungen möchte ich gern mit euch teilen und ab und zu werde ich auch nach dem ein oder anderen von euch gefragt. Vielleicht können unsere Erfahrungen dem ein oder anderen helfen! Falls ihr noch tolle Tipps und Anregungen habt, freue ich mich über einen Kommentar unter diesem Artikel! Herzlichst, Antonia

1. Die Ausgangssituation: Ein geräumiges Bett mit einer Matratze

Wir haben ein 1,80m breites Bett vom Möbelschweden. Dort haben wir uns bewusst für eine durchgängige Matratze entschieden. Hier ist der Vorteil, dass niemand in der Besucherritze verschwinden kann. Vor allem kein Säugling. Ursprünglich war gedacht, dass Greta auch im Beistellbett schläft. Hier ist eine kurze Lücke, die mit Handtüchern gestopft und einem Lacken umspannt ist. Somit kann sie auch hier nicht hineinkullern.

2. Die Begrenzung: Willkommen in unserem Fort

Ein Familienbett muss so gesichert sein, dass niemand herausplumpsen kann. Da wir unser Bett nicht an die Wand stellen können, mussten wir uns eine Alternative einfallen lassen. Das Beistellbett ist ein normales Kinderbett, bei dem einfach eine Seite nicht

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Unser Familienbett

montiert wurde. Hier hatten wir also ein Gitter übrig, was meinen Mann auf die Idee brachte unsere Liegefläche einzuzäunen. Wir kauften ein weiteres, preiswertes Kettchen, welches als Zaun umfunktioniert wurde. Da unser Bett einen hohen Rahmen hat, konnten die Teile zwischen Matratze und Rahmen gesteckt, miteinander verbunden und so gesichert werden. Eine Stelle blieb natürlich offen, damit wir überhaupt noch rein und raus kommen.

Notwendig war es, weil unser Bett mit Matratze sehr hoch ist. Wenn unsere Tochter nachts aufwacht, macht sie sich kaum bemerkbar. Vor allem als sie gerade das Krabbeln entdeckt hatte, krabbelte sie nachts einfach los. Weswegen wir uns für die nächsten Schritte entschieden hatten:

3. Die Deckenburg

Sobald sie sich drehen konnte (und ich zeitweise aufstehen durfte, während sie schlief), rollten wir alle Decken und das Stillkissen zusammen und stapelten sie wie ein Nest um unsere Tochter herum. Warf sie sich nun nachts so viel herum, dass sie durch das ganze Bett wanderte, war spätestens bei den Decken Schluss. Diese Grenze konnte sie jedoch recht flott krabbelnd überwinden.

5 Tipps sicheres Familienbett
Familienbett 5 Tipps

4. Matratzen als Fallschutz

Irgendwann passierte es: Sie plumpste aus dem Bett. Auf die Matratze, die wir vorsorglich dorthin gelegt hatten. Es war nichts – bis auf einen Riesen Schreck auf allen Seiten – passiert. Die Matratzen haben bei uns seither zwei Funktionen. Zum Einen geben sie uns Sicherheit, da ein eventueller Sturz abgefedert werden würde. Zum Anderen hat Kusko hier sein neues Nachtlager gefunden. 😉

5. Big Mama is watching you: Das Babyphone

Waren wir uns in der Schwangerschaft noch sicher, dass wir auf knapp 59m2 Wohnfläche kein Babyphone bräuchten, haben wir uns nach besagtem Sturz um- und für ein Babyphone mit Kamera entschieden. So haben wir unsere Tochter seither im Blick und bemerken sofort, wenn sie leise aufwacht und Richtung Ausgang krabbelt (bzw. jetzt läuft)n sofort, wenn sie leise aufwacht und Richtung Ausgang krabbelt (bzw. jetzt läuft). Hier seht ihr es, da ich bereits mehrfach gefragt wurde, für welches Modell wir uns entschieden haben (Affliate Link, ihr erhaltet keinerlei Nachteil, ich aber einen kleinen Prozentsatz, wenn ihr es darüber kauft). Die Videoqualität ist sehr gut, es ist nicht zu geräuschempfindlich und vor allem kostet es kein Vermögen. Durch das Videobabyphone kann ich ganz entspannt auf dem Sofa sitzen und ein wenig TV sehen oder mit den Hunden kurz vor die Haustür gehen. Für uns ist es mittlerweile ein absolutes Muss!

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2 Kommentare zu „5 Tipps für ein sicheres Familienbett

  1. Hallo Antonia,
    Schöne Lösung fürs gemeinsame Schlafen habt ihr da. Wir hatten das Bett an die wand gestellt und zwei XXL-Rausfallschutz-Planken bei Amazon bestellt. Am Eingang des Bettes haben wir eine Matratze und sonst rings herum Puzzlematte ausgelegt. War uns immer noch zu heikel, weil sie sich am Rausfallschutz hochzog. Also haben wir unsere Matratzen geschnappt und in Ihrem Kinderzimmer ein Lager aufgebaut. In ihrem Zimmer deshalb, weil wir so nicht unser Bett abbauen mussten und wir ihr Zimmer sowieso nicht wirklich nutzen. Seitdem schlafen wir bodennah und es ist einfach toll. Sie kann selbstständig ein-und aussteigen und wir brauchen nicht mehr so viel Angst vor Stürzen haben. In meinem letzten (oder vorletzten Post 🤔 bei Instagram habe ich das noch mal beschrieben). Die Idee mit den Gittern als Rausfallschutz finde ich toll bei euch. Das hat dann auch die richtige Höhe. Viele liebe Grüße,

    Marina

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