GB Kita: Von „Hin und weg“ zu hin…und weg!

Heute folgt ein ausführlicher Erfahrungsbericht, der mehr als eine Fremdbetreuungsgeschichte beschreibt. Die wundervolle AC -viele von euch kennen sie hier von Instagram oder ihrem Blog „bindannmalmama“ – hat sich viel Zeit und Worte genommen, um euch mitzunehmen. Sie beschreibt den Weg, der hinter ihr und ihrem Sohn liegt, und welche Umwege ihre kleine Familie auf sich nehmen musste. Manche Wegbegleiter kommen und gehen. Andere bleiben – ich hoffe ihr bleibt und lest ihre Geschichte. Und meine liebe AC, ich hoffe wir bleiben weiterhin so eng miteinander in Kontakt und können weiter voneinander lernen!

Ich bin AC, große Liebe von und zu Matsspatz, der in ein paar Tagen die 20-Monats-Marke knackt. Mit 10 Monaten wurde er zum Kita-Frosch. Allerdings hüpfte unser Fröschlein dort nur etwa 3 1/2 Monate ein und aus. Warum wir ihn nach so kurzer Zeit wieder abmelden mussten, was ich rückblickend anders machen würde und wie ich bei einem 2. Kind zum Thema Fremdbetreuung stehe, lest ihr hier.Ich freue mich schon jetzt auf eure Kommentare & beantworte sehr gerne eure Fragen.

Von Kita-Wunschkonzerten 

Wenn das Leben ein Wunschkonzert wäre und die Wunschblaskapelle immer zur Hand, um die passende Melodie situationsadäquat zu untermalen, so hätte sich unser Kita-Beginn wohl folgendermaßen angehört:

[harmonische Gitarrenklänge, piano, allegro]

Ohne Sorge, ohne Zeitnot, würde ich es auf mich zukommen lassen – das Mamadasein. Ich würde Tag für Tag mehr Mutterluft schnuppern, mir mehr ausmalen, wie es wohl sein würde, unser Kind abzugeben. Würde unseren Sohn kennenlernen. Ihn beobachten. Immer wieder beobachten. Und Mal ums Mal mehr erkennen, wer er ist und was ihm gut tut. Würde in mich hineinhören und entscheiden, wann wir beide bereit dazu wären, wann es sich richtig anfühlt. Und würde dann, genau dann, wenn ich ihn ansehe, mein Gefühl ja sagt und der Kopf ein Nicken beisteuert, unsere Wunschkita aufsuchen. Auf die Anmeldung würde wenig später die Eingewöhnung folgen. Ich würde mit dem Wissen, dass es unserem Sohn dort gut geht, ins Arbeitsleben zurückkehren. Hätte den Kopf frei, weil ich wüsste, dass er sich dort wohlfühlt. Dass es die richtige Entscheidung war. Zum richtigen Zeitpunkt.

[Beckenschlag im dreifachen forte]

Ende des Wunschkonzertes.

[hupen – Zeitnot! Papierrascheln – Formularkrieg! Kindergeschrei – Kitaplätzemangel!]

Angekommen in der Realität

Mats04
Willkommen! Foto: privat

Ich war keine geborene Mami. Mit jedem Zentimeter, den Mats wuchs, wuchs auch ich. Was vom ersten Augenblick an da war, war diese eine unbeschreibliche Liebe einer Mama, die Tränen weinte, als sie ihr Wunder zum ersten Mal in den Händen hielt. Was Tag für Tag folgte, lernte ich von und mit Mats. So wusste ich auch nicht einzuschätzen, in welcher Phase es sich für uns gut und richtig anfühlen würde, die Fremdbetreuung zu starten. Wie auch?! Ich war schwanger und sollte nun also hypothetisch in die spätere Mutterrolle schlüpfen und mir vorstellen, wie es wohl sein würde… ein einem Jahr,  1 1/2 Jahren, oder 2 Jahren. Vor mir eine leere Gedankenblase. Was würde in einem Jahr sein? Würde er schon laufen? Was würde in  1 1/2 Jahren sein? Wäre er bereits mitten in seiner Autonomiephase? Was mit 2? Wäre er bis dahin ein Mamakind, welches zu lange auf Mamas Schoß gesessen hatte, und den leicht vor sich hin tuckernden Kita-Einstiegs-Zug verpasst hatte, um nun im Eiltempo auf den an uns vorbeidüsenden ICE aufspringen musste?

Eine Entscheidung musste her

Der Blick auf die Elterngeld-Ratgeber und meinen monatlichen Gehaltsausdruck flüsterte mir leise zu nach 1 1/2 Jahren zur Arbeit zurückzukehren, ein paar Monate zu arbeiten, um dann erneut in die Schwangerschaftspause zu starten. So hätte ich schließlich auch dann (wieder) alle Zeit der Welt für Mats. Im Hormonfreudentaumel der Schwangerschaft war ich mir sicher kurz darauf bereits ein zweites Kind bekommen zu wollen… bekommen zu werden!! So schien all das plausibel. So schien es finanziell machbar.

Doch manche Entscheidung ist nicht zum entscheiden da. Und so erfuhren wir vom letzten Platz in unserer Wunschkita, der pädagogisch äußerst ansprechenden Betriebskita des Babypapas und uns war klar, dass WIR diesen Platz bekommen mussten. Komme was wolle! Schließlich würden wir von den horrenden Kosten (1000€) einen ordentlichen Teil betrieblich erstattet bekommen und hätten eine, wenn nicht, DIE Top-Kita unserer Stadt für unseren Sohn. Das Beste müsste schließlich auch das Beste sein. Doch, nun, da wir uns für das WO entschieden hatten, konnten wir nicht länger entscheiden WANN. Und so war der von der Kita festgelegte Beginn am 1. September 2016. Mit 10 Monaten. Zu einem späteren Zeitpunkt hätte uns der Platz nicht mehr zugestanden. So einfach war das Entscheiden. Es war kein Entscheiden.

Einsteigen, das Kita-Karussell beginnt

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„Heute ist mein 1. Tag in der Kita“ Foto: privat

Mir war beim Gedanken etwas mulmig zumute. Aber es würde schon passen. Schließlich beteuerte die Kita-Leitung stets, dass es Kindern mit oder unter 1 leichter fiele, sich einzugewöhnen.

Sie sollte recht behalten. Von allen Seiten bekamen wir bestätigt, dass dies wohl die mustergültigste Eingewöhnung war, die man sich vorstellen könnte. Mit einem Musterknaben, der fröhlich grinsend Tag für Tag seiner Bezugserzieherin entgegen krabbelte. Und einer Muster-Erzieherin, die ihn Tag für Tag aufs Neue mit einem solchen Strahlen begrüßte, das mir zeigte, wie sehr sie ihn in ihr Herz geschlossen hatte. Und einer mustergültigen Mami, die sich darauf einließ, Mats stärkte, sodass ER an nichts zweifeln musste. Und auch ICH legte meine Zweifel schnell ab, als ich das professionelle Umfeld dort sah. beobachtete, mit welcher Aufopferung Mats Bezugserzieherin sich um unseren Sohn kümmerte und wie ritualisiert und ruhig der Alltag in der Gruppe der 9 Kinder mit ihren 3 Erziehern verlief.

Das Auf und Ab des Kita-Karussells

Rasant ging die Fahrt allerdings immer dann voran, wenn Mats jede noch so kleine (und große) Kita-Bazille aufschnappte und die Kita – manchmal wöchentlich, manchmal zweiwöchentlich – aufs Neue für ein paar Tage pausieren musste. Und so kam es nach einer längeren Pause dann auch zum ersten, glücklicherweise einzigen, tränenreichen Abschied, der wohl vor allem mir zusetzte. Denn nach 4 Minuten erreichte mich ein Anruf, dass Mats inzwischen fröhlich mit seinen Autos spielte, was meine Tränen ebenfalls schnell trocknen ließ.

So groß die Freude auch war, ihn mit seiner Bezugserzieherin zu sehen, so nüchtern war die Erkenntnis, dass es deutlich weniger reibungslos lief, wenn sie NICHT da war. Während dieser Zeit hatten wir das Gefühl, einen fröhlichen Jungen abzugeben, um später ein unentspanntes Kleinkind abzuholen. Am Ende dieser Talfahrt stand schließlich aufgrund des Jobwechsels des Babypapas der Rauswurf, „da eine Betriebskita schließlich nur für Kinder eines Betriebes war“. Punkt. Aus. Schluss. Es sind ja nur Kinder, denen vom einen auf den anderen Tag ihr liebgewonnener Alltag entzogen wird. Ein Ersatz-Kita-Platz war „selbstverständlich“ innerhalb der 8-wöchigen Kündigungsfrist des Babypapas nicht in Sicht, weshalb ich kündigen musste und sich alles in unserem Leben vom einen Tag auf den anderen änderte.

Kita in der Retrospektive

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Mats spielt im Sand. Foto: privat

Sicher, wir hatten großes Glück mit der Einrichtung, ihren flexiblen Öffnungszeiten, kaum Schließtagen, Bio-Bauern-Mittagessen, einem hervorragenden Betreuungsschlüssel, einer architektonisch mehr als ansprechenden Gestaltung und einer pädagogischen Ausrichtung, die uns überaus zusagte.

Aber, das größte Glück hatten wir mit Mats wunderbarer Bezugserzieherin, die ihn so sehr ins Herz geschlossen hatte und uns damit die absolute Sicherheit vermittelte, dass es ihm dort gut ginge. Selbst das, was ich zuvor nie für möglich gehalten hätte – das Schlafen – klappte nach kurzer Zeit problemlos. Mit ihr. Nur mit ihr! Bei einem Kind mit knapp 1 ist der Schlaf allerdings etwas, auf das schlichtweg nicht verzichtet werden kann. Gerade unser sensibler Matsspatz platzte an solchen Tagen förmlich vor Überreizung!! Auf die Bitte, mich anzurufen, wenn er nicht schlafen konnte, um diesen Teufelskreis rechtzeitig zu unterbrechen [wegen der Reizüberflutung konnte er dann oft auch zuhause angekommen nicht mehr schlafen und uns allen stand ein sehr anstrengender Tag bevor, bei dem sein größtes Bedürfnis nicht erfüllt wurde], wurde leider nie eingegangen. Zu stolz waren die übrigen Erzieher, die doch auch ohne Mats Bezugserzieherin an ihrer Seite beweisen wollten, dass es klappt… tat es aber nicht. Kein einziges Mal. Und so hat uns unsere Kita-Zeit vor allem gelehrt, dass es zunächst einzig und allein auf die Beziehung zu den Erziehern ankommt. All die für uns damals so überzeugenden Argumente – mit denen Eltern ach so gerne auf dem Spielplatz um sich werfen – waren für uns Eltern schön anzusehen, aber keineswegs entscheidend für Mats Wohlbefinden.

Was würde ich rückblickend anders machen?

So mustergültig wie alles begann, so turbulent war die Zeit der ewigen Krankheiten. Auch wenn sie uns alle sagten, dass dies bei vielen Kindern so wäre, wurden auch das gute Zureden der Erzieher nach fast pausenlosen Krankheitsphasen immer leiser. Und da war es dann eines Tages, mein Mama-Bauchgefühl, das mir sagte, dass Ruhe einkehren musste, damit Mats endlich wieder richtig gesund werden würde. Eine OP ließ sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vermeiden. Doch, das was danach kam, das hatten wir in der Hand. Und es wurde ruhig. Die Krankheiten gingen und kamen bis heute nicht wieder.

Im Nachhinein flüsterte mir eine der Erzieherinnen zu, dass sie aus ihrer Erfahrung sagen konnte, dass es auch Kinder gibt, die zwar großen Spaß am Umgang mit anderen Kindern haben – wie Mats – aber gleichzeitig auch noch sehr das Bedürfnis nach Nähe zur Mama – wie Mats. Manche zeigen es mit weinen, sträuben sich zu gehen. Andere werden krank… ständig… denn ein krankes Kind gehört nun mal zur Mama. Ich weiß bis heute nicht, ob es wirklich das war, dass er unterbewusst noch nicht so weit war, obwohl er doch vordergründig so unglaublich zufrieden schien und mich manches Mal beim Abholen noch Minuten sitzen ließ, um fertig zu spielen. Aber, es ließ meine Gedanken nicht los.

Wäre die wunderbare Bezugserzieherin Mats Tagesmutter gewesen, hätte er dann nicht mit all den Krankheiten zu kämpfen gehabt? Hätte er überhaupt die vielen anderen Kinder vermisst, oder hätten ihm die zwei weiteren von der Tagesmutter betreuten Kinder gereicht? Für mich war es immer ganz klar, dass er – da es diesen wunderbaren Clan von früher eben heutzutage kaum noch gibt – mit möglichst vielen Kindern aufwachsen soll. Daher habe ich keinen einzigen Gedanken daran verschenkt, mich alternativ um eine Tagesmutter zu bewerben.

Fremdbetreuung -Erfahrungsbericht
Einmal Kita und zurück!

Das war nichts für uns„, dachte ich.

Das wäre etwas für uns gewesen„, denke ich nun.

Zumindest bei einem solch frühen Beginn, wie wir ihn hatten.

Kita-Zukunft

Ab Oktober wird Mats in unsere Ortskita gehen. Im Alter von 2 Jahren. Wir haben dort nichts von dem, was wir in der überragenden Wunschkonzert-Kita gehabt hätten. Uns steht lediglich ein Halbtagesplatz zu, Mats wird sein Mittagessen selbst mitbringen müssen, das Raumkonzept steht weit hinter dem der ersten Kita, der Betreuungsschlüssel ist ebenfalls schlechter…

Aber er wird dort die Kinder sehen, mit denen er bereits Stunden auf Spielplätzen verbracht hat, wird Kontakte für die Schule knüpfen, wird morgens mit dem Fahrrad zur Kita fahren können, wird automatisch ein Teil der Ortsgemeinschaft werden. Nun bleibt lediglich zu hoffen, dass er auch ein zweites Mal das große Glück einer so guten Bezugserzieherin haben wird.

Wie würde ich mich beim 2. Kind entscheiden?

Das letzte halbe Jahr kommt mir rückblickend wie ein Geschenk des Schicksals vor: Die Entscheidung des Jobwechsels, die Kündigung, der Kita-Abschied brachten Zufriedenheit; Gesundheit, Ruhe und Glück in unsere Familie. Ich genoss die Zeit mit Mats sehr, wenn auch der Anfang etwas holprig verlief, da er doch sehr an einen actionreichen Vormittag gewöhnt war und spätestens seit der Kita jeden Tag Kinder um sich herum haben wollte. Doch schnell fanden wir zurück in unsere ganz eigene Routine, hatten wieder mehr Zeit für unsere geliebten Rituale und verstanden uns blind.

„Die Zeit von der ich glaubte, ich würde sie meinem Kind schenken, war in Wahrheit die schönste Zeit, die mir geschenkt wurde.“ (Peter Bachér)

Ich, als Mensch, bin durch Mats gewachsen. Und mir, als Mutter, halfen diese Monate zuhause sehr, zu lernen, auf mich zu vertrauen und unsere ganz eigene „Erziehung“ zu finden. Ganz ohne Fremdeinwirkung von außen. Ganz ohne nett gemeinte Hinweise, die einem die Erzieher beim Gehen noch „als Anregung“ mitgeben („Sie müssen ihn auch mal länger schreien lassen. Das macht uns die Arbeit hier leichter.“…!) Ich fand Wege, um gelassener mit Mats „Verzweiflungsphasen“ umzugehen und bin froh, ihn in dieser Zeit so nah begleitet zu haben. Zeit, die ich mit Kita-Alltag und Job nicht gehabt hätte. Und vermutlich hätte ich dann auch nicht das Gefühl gehabt, diesen Schritt alleine mit Mats gegangen zu sein.

Allerdings fehlten mir – ohne Familie, ohne Tagesmutter, (fast) ohne Babypapa, der 6 Tage die Woche arbeitete – auch hin und wieder kurze Verschnaufpausen, die ich mir nun wieder fest in meinen Alltag ohne Kita einbauen musste, aber nicht immer die Möglichkeit dazu hatte.

„Mit Kindern zu leben braucht vor allem Zeit und Entspannung.“ (Herbert Renz-Polster)

Zeit hatte ich. Entspannung meist auch. Doch dann, wenn die Nächte schlimm waren, und niemand da, der einen tagsüber entlasten konnte, gab es Kreisch-Tage. In Mats Kreischen sah ich oftmals eine gewisse Überforderung (wenn etwas nicht geklappt hatte beispielsweise). Ich habe lange gebraucht, um mir persönlich einzugestehen, dass er mir an solchen Tagen einfach nur einen Spiegel vorhalten wollte. Nicht (nur) er, sondern (auch) ich war es, die überfordert war. Er spürte es und wollte es mir vor Augen halten. Denn, was hätte ich getan, wenn niemand da gewesen wäre, vor dem ich mich hätte beherrschen müssen… ich hätte vermutlich auch laut geschrieen, hätte geflucht, hätte geweint. Es waren wenige Tage, doch sehr prägende…

Sollten wir das Glück haben ein Geschwisterchen für Mats zu bekommen, würde ich gerne wieder dieses Geschenk der so zauberhaften 1 1/2 bis 2 Jahre annehmen. Doch, ich würde mir in schwierigen Phasen eine Auszeit eingestehen, Schwäche (oder ist es Stärke?!) zeigen und – vielleicht sogar regelmäßig, alle 2 Wochen für 1 Stündchen oder 2 – auch einmal eine Babysitterin oder Tagesmutter in Anspruch nehmen. Denn niemals mehr möchte ich meinem Kind ein Gefühl der Überforderung weitergeben, wenn es Wege gibt, dies zu vermeiden.

Inzwischen freue ich mich sehr – gefestigt, wie wir als Familie und im Umgang mit Mats

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Vorstellung in der Kita. Foto: privat

sind – auf Mats Kita-Beginn mit 2 Jahren. Ich weiß, dass WIR nun den Grundstein gelegt haben, ihm einen sicheren Hafen bieten, auch wenn es ab und an in der Kita etwas anders zugehen mag. Ich weiß auch, dass die Eingewöhnung nun, da er größer ist, seine Sorgen äußern kann, und viel mehr versteht, womöglich nicht mehr so mustergültig werden wird wie noch vor einem Jahr. Aber das nehme ich gerne in Kauf, werde viel mit ihm darüber reden und ihm allen Rückhalt bieten.

Und bald schon wird Mats nicht mehr nur am Zaun der hiesigen Ortskita stehen und sagen „Mats auch Kita“, sondern wird wieder zum Kita-Frosch werden.

Eure AC (von bindannmalmama)

Und als Nachtrag noch ein P.s. für Liebhaber des doppelten Happy Ends:

die mustergültigste Erzieherin ist inzwischen übrigens die mustergültigste aller Babysitterinnen, nämlich die von Mats!


Mehr zum Thema Fremdbetreuung

Teil 1 – Bindungstheorie

Teil 2 – Bindung und Betreuung

Teil 3 – Erfahrungsberichte aus der Community


Du möchtest deine Geschichte erzählen und hier mit der Community teilen? Von der Fremdbetreuung, deinen Eltern-Gefühlen und deiner Sicht? Oder aus der Sicht einer pädagogischen Fachkraft? Ich bin gespannt auf deine Geschichte – schreib mir einfach eine E-Mail! 

5 Kommentare zu „GB Kita: Von „Hin und weg“ zu hin…und weg!

  1. Hach, meine liebe Toni, ich danke dir von Herzen für die Möglichkeit meine Erfahrungen zu bloggen. Erst beim Verfassen des Erfahrungsberichts wurden mir unsere Erfahrungen noch einmal so richtig bewusst. Erst jetzt verstehe ich auch, dass all das seinen Sinn hatte & uns persönlich, jeden einzelnen von uns, sowie uns als Familie mehr als geprägt hat, auch wenn es zeitweise nicht immer einfach war all die Veränderungen zu akzeptieren. Es schien zunächst wie ein Kartenhaus, das nach und nach einstürzte…

    Der Austausch mit dir liegt mir ebenfalls sehr am Herzen!! ❤

    Alles Liebe,
    deine AC

    Gefällt mir

  2. Hallo Antonia, Hallo AC,

    Ich finde dieser Gastbeitrag schließt sich wunderbar an den letzten Teil der FRemdbetreuungsreihe an.

    Ich habe mich mit meinem Sohn an einigen Stellen wieder erkannt, an anderen (zum Glück) nicht.
    Auch wir haben die Weltbeste Bezugserzieherin und sind sehr zufrieden, sie hat nicht nur Juri sondern auch uns die EIngewöhnung mit ihrer Art leicht gemacht. ABER, und ich denke das ist auch ihr Verdienst – sie hat Juri rechtzeitig auch an die anderen Erzieher gewöhnt. Als es nämlich am Ende der EIngewöhnungszeit hieß „am Freitag bin ich nicht da“, setzte sie gleich hinterher, dass sie mit Ihm öfter zur XY gehen würde, damit er sie schon mal kennen würde, wenn sie ihn dann am Freitag betreuen würde. Das hat mir sehr gefallen und offensichtlich funktioniert!
    Es kann aber auch einfach sein, dass wir Glück mit Juri haben, und er was das angeht, nicht so sensibel ist. Heute Nachmittag im Spätdienst habe ich ihn nämlich zu meiner Verwunderung nicht im Bauraum bei der Erzieherin von heute morgen – die er schon gut kennt -gefunden (seine beiden „festen“ Erzieherinnen waren heute nämlich beide krank), sondern bei einer recht neuen Kollegin im Medienraum, mit der ich ihn noch nie gesehen habe. Er hatte ganz offensichtlich total Spaß beim gemeinsamen singen/kuscheln/spielen – das war echt schön!

    Leibe AC, euch wünsche ich in der neuen Kita einen schönen Start mit den „Nachbarskindern“ – auch wenn ihr das MIttagessen dann selbst mitbringen müsst (wie geht das denn logistisch???!).
    Dein Happyend finde ich übrigens wirklich total toll!!! 😉
    LG Stella

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