Beschäftigung mit dem Baby 6 – 12 Monate

Spielideen Beschäftigung Förderung

Heute möchte ich endlich einige Spiel- und Beschäftigungsideen im Alter von 6 – 12 Monaten mit euch teilen. Den ersten Teil (0 – 6 Monate) findet ihr hier . Ich stelle euch eine kleine Auswahl vor, die unsere Tochter in diesem Zeitraum interessant und spannend fand. Bitte denkt daran, dass auch dies individuelle Dinge sind: Jedes Baby entwickelt sich anders und hat ganz eigene Interessen und Themen (=Tätigkeiten, mit denen es sich über einen Zeitraum intensiv befasst). Während manche Babys mit zehn Monaten noch nicht krabbeln oder sitzen, laufen andere mit sechs Monaten los. Es ist alles so individuell: Lasst euch auf euer Kind ein, beobachtet es und findet heraus, woran es Freude haben könnte! Vielleicht findet ihr hier einige Dinge, die ihr ausprobieren, abwandeln oder teilen möchtet (darüber freue ich mich sehr). Um anderen LeserInnen einen größeren Pool an Ideen zur Verfügung zu stellen, hinterlasst doch einfach einen Kommentar, was eure Babys in diesem großzügigen Zeitraum (denn alle Eltern wissen, das in sechs Monaten unglaublich viel passieren kann!) gefallen hat (Vielleicht mit kurzem Vermerk, wie zu diesem Zeitpunkt die motorischen und kognitiven Fähigkeiten waren).

Lifehack für alle: Bejahende Umgebung ab Krabbelalter

Greta begann mit exakt vier Monaten sich zu drehen. Knapp einen Monat später folgte das Krabbeln – unser Baby erkundete seine Umwelt und das erforderte eine sichere Umgebung. Sicher hieß für uns:

  • ebene Fläche (Decke auf Boden oder im Laufgitter; nicht auf dem Sofa)
  • in der ersten Zeit hundefrei (die warteten solange im Körbchen)
  • nicht in der Nähe von Türen oder Ebenen, von denen etwas fallen konnte
  • offene Regale wurden geschlossen
  • Steckdosen gesichert, Kabel versteckt

Kurz: Alles wo sie nicht heran kommen sollte, wurde erstmal verwahrt. Alles andere war zur Erkundung freigegeben. Wir wollten so wenig wie möglich „Nein“ sagen und ihre Entdeckerlust so mit ständiger Einwirkung mildern. Als Sahnehäubchen oben drauf bedeutete es für uns generell weniger Stress, ständig hinterher zu sein, zu gucken und sie beispielsweise immer wieder von Kabeln weg zu nehmen. Sowas frustriert nämlich beide Seiten ungemein. Mit der Zeit wurden wir (wie wohl alle Eltern) deutlich entspannter: Einige Schränke sind mittlerweile frei gegeben und nicht mehr gesichert. Die kann sie nach Lust und Laune ausräumen und erkunden. Auch das Hundekörbchen war anfangs strikt Tabu, jetzt darf sie hinein, wenn die Hunde gerade nicht darin liegen (müssen). Das ist eine ganze Zeit ihr Lieblingsplatz gewesen 😉

Spielwiese

Spielauswahl Beschäftigung Spielangebot
Greta im Alter von 6 1/2 Monaten

Mit sechs Monaten konnte Greta wie gesagt bereits krabbeln. Wir legten meistens eine große Decke aus und ein, zwei maximal (!) drei Spielzeuge in unterschiedlichen Richtungen um sie herum. So konnte sie in jede Richtung krabbeln und fand etwas spannendes vor. Ob das nun ein mit Backpapier gefüllter O Ball, ein Tischtennisball im Schneebesen oder einfach ein Tuch in einem Feuchttuch-Spender war. Diese Dinge wurden immer mal wieder ausgetauscht oder verändert (Tischtennisball mit Lego Duplo Steinen tauschen). Oft habe ich ihr eine Kiste mit einer übersichtlichen Auswahl bereit gestellt, aus der sie sich etwas aussuchen konnte (oder die Gegenstände immer heraus nahm und wieder hinein legte). Anregungen fand ich hier beim Pekip (Babykurse – Förderung oder Zeitverschwendung?) oder bei anderen Mamis. Natürlich wurde das meiste mit allen Sinnen entdeckt: Die orale Phase war voll im Gang, deswegen passten wir auf, dass keine Kleinteile rumlagen oder abgingen. Wie ein interessanter und anregender Raum für Babys gestaltet sein kann, findet ihr hier bei Eltern vom Mars.

Naturmateralien in verschiedenen (sicheren) Varianten bieten unglaublich tolle Reize: Dazu kann man sich einfach mal gemeinsam in die Wiese legen, unter einen Baum, Kastanien befühlen, Stöcke, Blätter, im Wasser spielen, im Winter Schnee erkunden, Tiere beobachten oder mit ihnen auf Tuchfühlung gehen oder gemeinsam Stille erleben. Wir leben in einer hektischen Welt voller Geräusche – da ist es auch ein Erlebnis bewusst auf Geräusche zu verzichten.

Der eigene Körper: Grob- und Feinmotorik

Sich ausprobieren, sich entdecken, herauszufinden wie das mit der Fortbewegung eigentlich funktioniert – das ist in dieser Zeit bei den meisten Babys von größtem Interesse. Sie üben sich hinzusetzen, trainieren ihre Muskeln und verknüpfen entsprechende Nervenbahnen im Gehirn, die die Bewegungsabläufe immer leichter werden lassen. Irgendwann „platzt der Knoten“ und sie sitzen, krabbeln oder laufen los. All diese Vorgänge können wir als Eltern nicht beschleunigen. All diese Punkte sind im individuellen „Entwicklungsplan“ unserer Kinder festgelegt und kommen, wenn sie bereit dazu sind. Zeitig zu laufen, zu sprechen oder die eigene Feinmotorik zu beherrschen sind keine Erziehungserfolge von uns als Eltern, sondern riesige „Leistungen“ unserer Kinder.

Jedes Kind will sich von sich aus entwickeln. Es hat einen inneren Drang, zu wachsen und sich Fähigkeiten und Kenntnisse anzueignen. Wenn es einen bestimmten Entwicklungsstand erreicht hat, beginnt es von sich aus, nach Gegenständen zu greifen, sich fortzubewegen und sich sprachlich auszudrücken. (…)Eltern müssen sich nicht ständig aktiv darum bemühen, damit ihr Kind Fortschritte macht. Es braucht nicht „gefördert“ zu werden. Das Kind entwickelt sich von sich heraus, solange sein körperliches und psychisches Wohlbefinden gewährleistet ist und es entwicklungsspezifische Erfahrungen machen kann. Es ist die Aufgabe der Eltern, den Alltag ihres Kindes so zu gestalten, dass es diese Erfahrungen machen kann. (Largo, Remo H.: Babyjahre. Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren. München. 17. Aufl. S.20-21.)

Babybeschäftigung Natur freies lernen
Greta (6 1/2 Monate) auf Tuchfühlung mit der Natur

Als Greta sicher sitzen und krabbeln konnte, begann sie irgendwann unser Klatschen nachzuahmen. (Davor galt ihre ganze Aufmerksamkeit und Aktivität eben diese Fähigkeiten auszubauen.) Fingerspiele und gemeinsames Singen waren auch zu dieser Zeit beliebt bei uns allen und haben Greta neue Möglichkeiten gegeben. Wir nutzten im Alltag auch immer wieder die Zeichen der Zwergensprache und Greta begann mit knapp einem Jahr die ersten Zeichen (neben winken, Armen ausstrecken und zeigen) zu machen: „Wo?“, „Milch“, „Mehr“, „Musik“ waren die ersten, gefolgt von „Vogel“, „Ente“ und ab und zu „Mama“.

Gemeinsam Musik zu machen und zu singen, ist übrigens nicht nur spaßbringend, sondern unterstützt auch die sprachliche Entwicklung. Greta hat zu Weihnachten ein kleines Musikset bekommen und damit begleiteten wir immer wieder unsere Lieder oder „komponierten“ eigenen … Krach. Ja so kann man das ruhig nennen 😉 Verschiedene Instrumente klingen lassen oder auch einfach Gegenstände auf verschiedene Untergründe oder gegeneinander hauen, lässt die Kleinen unglaubliche Erfahrungen machen: SIE machen diese Geräusche. Sie sind Verursacher und spüren ihre Selbstwirksamkeit. Eine Holzkugel kann so unterschiedlich klingen – und ja, Babys und Kinder müssen überprüfen, ob es auch beim 2849 Mal genau so klingt, wie beim ersten. Da können sie sich noch nicht sicher sein.

Mit ca. 10 Monaten begann sie ihre ersten Versuche sich die Socken an- und auszuziehen. Ausziehen klappte hierbei schnell gut, anziehen ist schon etwas kniffliger. Damit beschäftigt sie sich gerne: An- und ausziehen. Auch wir halten oft unsere Füße hin oder werden aus der Jacke gepellt. Später (nach dem sicherem Laufstart) kamen auch die Schuhe dazu. Mützen und Hüte sind ebenso geeignet, um damit zu üben. Aus meiner Arbeit im Elementarbereich habe ich die Erfahrung gesammelt, dass solche Übungen nicht selbstverständlich sind. Oft stehen Eltern unter Stress und Zeitdruck (oder machen sich eben diesen) und ermuntern hier ihre Kinder nicht zur  (eigentlich) gewünschten Selbstständigkeit. Dabei brauchen sie dafür vor allem Zeit, Geduld und Wiederholungen ohne Ende. Wer kann sich daran erinnern, wie schwer es war zu erlernen, wie man eine Schleife macht? Und wer verknöpft sich heute manchmal noch bei der Bluse/dem Hemd? Das gleiche gilt übrigens beispielsweise für Treppensteigen: Es geht viel schneller das Kind hochzutragen, aber manchmal sollten wir Eltern uns die Zeit nehmen, uns hinsetzen und das Kind eine halbe Stunde die Treppe hoch und (kopfüber) runter krabbeln lassen. Nur so erlernen Kinder all diese alltäglichen Dinge – und sie wollen das! Kinder haben Lust dazu und streben nach Eigenständigkeit und Selbstwirksamkeit, nach höherer Entwicklung und Anerkennung durch ihr soziales Umfeld. Ich weiß, dass uns oft die Zeit und mitunter die Geduld für solche Dinge fehlen. Lassen wir Kinder jedoch früh mitmachen, bezieht sie beispielsweise auf dem Wickeltisch mit ein und ermuntern sie dazu, lernen sie so flink und sind sehr stolz darauf, was sie allein alles schon können. Und wir als Eltern sind es doch dann auch, oder? 😉 (Und jeder Erzieher/in wird ihnen dankbar sein, wenn ihre Kinder nicht nur auf der Bank sitzen und darauf warten „abgefertigt“ zu werden, wenn 30 Kinder an- oder ausgezogen werden wollen.)

Fühlwand Activity Board Babyspiel
Greta (8 Monate) an ihrer Fühlwand

Nach dem Krabbeln (bei manchen auch davor oder parallel) kommt natürlich irgendwann das Hochziehen an Gegenständen (wir haben dies auch an ihrem Activity Board ermöglicht) und die ersten Schritte. Auch hier war es bei unserer Tochter so, dass sie in dieser Zeit kaum andere Dinge bespielt hat, sondern sich allein auf ihren Fortschritt konzentriert hat.

Verstecken

Der Klassiker – oder? Das Spiel „Woooo ist das Baby?!“ eignet sich durch alle Altersstufen hinweg. Okay, bei Teenies kommt es eventuell nicht mehr gut an, davon werde ich zu gegebener Zeit berichten. Egal ob mit den Händen vor dem Gesicht, hinter einem Vorhang, mit Tüchern über dem Kopf oder in einer selbstgebauten Höhle: Greta liebt(e) es! Mit Jongliertüchern kann man übrigens viele tolle Dinge anstellen – von Farblehre, über Landschaften bis hin zu Flugexperimenten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bei Babys kann man die Tücher sanft über das Gesicht gleiten lassen, es in die Luft werden, sie in eine Windelspenderbox zum herausziehen bereit legen…sie bieten unglaublich viele Spielmöglichkeiten für alle Altersstufen!

Konkrete Spielsachen

Jetzt werde ich etwas konkreter anhand diverser Spielzeuge:

Die Stapelbecher (wie diese hier/Affliate Link*) zogen hier im Sommer ein und wurden anfangs vor allem von uns Erwachsenen benutzt. Erwachsene bauen nämlich am liebsten Türme und gieren darauf, dass Babys sie umschubsen. Was diese wiederum sehr gern tun. (Das hat übrigens weniger mit Zerstörungsfreude, als viel mehr mit der spürbaren Selbstwirksamkeit (=ich bewirke dass der Turm fällt!) zu tun). Auch wenn ich die bunten Plastikteile eher doof fand, sind sie mittlerweile beliebtes Spielzeug und es gibt immer wieder Phasen, in denen Greta mehrere Minuten allein und hoch engagiert damit spielt. Beispiele und Ideen von Greta dazu findet ihr hier.

Ein Einblick in die Stapelbecherideen

Ringe stapeln (wie diese hier/Affliate Link*) war ganz hoch im Kurs als sie ca 11 Monate alt war. Auch hier gilt: Zum Lernen gehört vor allem Misserfolg. An manchen Tagen hat sie es lange probiert (und immer besser geschafft), an anderen hat sie nach ein paar Versuchen „aufgegeben“. Übrigens kann man auch mit diesen Ringen viele unterschiedliche Dinge anstellen (Wenn ihr mögt, verblogge ich sie nochmal extra für euch? Schreibt es einfach in die Kommentare!).

Das Hämmerchenspiel von Hape (Affliate Link*) war ihr erstes Weihnachtsgeschenk und hat somit für mich auch einen hohen sentimentalen Wert. Seit dem das gute Stück also im alter von 10 Monaten hier einzog, vergeht kaum ein Tag, an dem es nicht (auf unterschiedlichste Art und Weise) bespielt wird. Einige von euch konnten wir damit schon anstecken – in der Vergangenheit, wurde ich sehr oft von euch nach dem Spielzeug gefragt. Sie liebt es wirklich.

Bücher Lesen Fühlbuch
Mit 7 Monaten schon eine Büchermaus

Bücher waren und sind ein geliebter Zeitvertreib. In zwei Wochen saßen wir fast nur in der Kuschelecke, während Greta ein Buch nach dem anderen aus dem Regal holte, zu uns brachte, sich hinsetzte, zuhörte, das Buch nahm und es wieder ins Regal (oder irgendwo anders) ablegte, um ein neues zu holen. Der Bewegungsablauf hier war ihr oft wichtiger, als die Bücher lange anzusehen. Buchempfehlungen von uns findet ihr hier  und hier.

Malen wie hier war lange nicht so interessant. Mittlerweile kritzelt sie aber ganz gerne Mal ein paar Striche aufs Papier. Ich bin gespannt, ob sie dazu einmal noch mehr Lust entwickeln oder es bei mäßigem Interesse bleiben wird.

Babyspiel Babybeschäftigung Motorikwürfel
Mit 7 Monaten am Motorikwürfel

Der Motorikwürfel (ähnlich wie dieser hier/ Affliate Link*) haben wir mit 7 Monaten geerbt und anfangs hatten wir die Motorikschleife versteckt. Greta nutzte den Würfel anfangs vor allem um sich daran hochzuziehen und entlang zu tapsen. Später entdeckte sie die einzelnen Seiten und mit ungefähr 9 Monaten wurde die Motorikschleife darauf interessant.

Neben all diesem bewussten miteinander (oder alleinigen) Spielen, haben wir immer versucht Greta stets im Rahmen ihrer Kompetenzen im Alltag mit einzubinden: Sprich, seit ca. dem ersten Geburtstag deckt sie den Tisch mit. (Sie trägt ihren Becher und leeren (Hundekompromiss) Teller von der Küche ins Wohnzimmer.) Bereits davor hat sie den Tisch abgewischt, oder den Boden. Oder ein Buch. Oder einen Hund. Beim Staubwischen verlangt sie grundsätzlich einen eigenen Staubwedel, den sie auch bekommt. Beim Geschirrspüler räumt sie bestimmte Sachen mit aus. Ich versuche sie beim Kochen zu integrieren (zusehen im Learning Tower und beispielsweise ungekochte Nudeln abwiegen). Sie räumt die Wäsche aus oder in den Trockner/Wäschekorb. Sie räumt auch liebend gern den Badschrank oder ihre Kommode aus. Generell haben alle Kinder irgendwann einen Faible dafür, Gegenstände irgendwo rein und wieder auszupacken (Kekse aus einer Dose, Spielsachen, Wäscheklammern, Papas Socken…). Immer und immer wieder – Wiederholungen sind beim Lernen einfach unerlässlich. Natürlich dauert der Haushalt dann länger und manchmal habe ich auch nach dem zwanzigsten (an schlechten Tagen auch nach dem fünften) Mal Wäsche in den Trockner packen keine Lust und Geduld mehr, aber für meine Tochter ist es unerlässlich und kann so Freude an solchen alltäglichen Arbeiten entwickeln.  (Montessori lässt grüßen ;-)) Wenn ich übrigens keine Geduld dafür habe, dann verschiebe ich die Arbeiten bis mein Mann da ist, um die Tür einfach mal zuzumachen und die Aufgaben allein zu erledigen.

Andere Beschäftigungen sind beispielsweise noch: iPad, Fernsehen…nein, Spaß beiseite 😉 Klettern – wir alle sind durch unsere evolutionäre Entwicklung dafür gemacht zu klettern und probieren das aus. Ein paar umgedrehte Schubladen (oder entsprechende -oft kostenintensive – Bausteine) bieten eine gute Höhe, um sicheres Klettern zu lernen. Wer geübt ist, ein gutes Körpergefühl und Balance hat, fällt auch weniger hin. Oder man geht irgendwohin, wo es ein paar Stufen gibt. (Hier gehören Kleinkinder natürlich stets unter Aufsicht!!!)

Schleichtiere zogen ab dem 10. Monat ein und werden erstaunlich intensiv bespielt, seit dem sie ein knappes Jahr alt ist. Ein paar Tage ging auch nichts ohne das große Pony – das bekam dann kurzerhand eine Leine verpasst. Mit Schleichtieren können in jedem Alter viele tolle Dinge anstellt werden. Eltern vom Mars haben hier und hier tolle Montessoriideen damit zusammengefasst.

Babyspiel Motorikschleife
Greta an der Motorikschleife (9 Monate)

Und last but not least – Alltagsgegenstände erkunden, begreifen, erforschen und einfach mit allen Sinnen erfahren. Oft ist das tollste, wohl überlegt gekaufte Spielzeug uninteressant. Das ist auch logisch: Wir beschäftigen uns intensiv mit Küchenutensilien, Putzgeräten, leere Flaschen, Schlüsselbund (hier kann man z.B. Rohlinge vom Schlosser kaufen, damit die Kanten nicht so spitz und mitunter schmerzhaft sind) oder auch Fernbedienung, Haarbürsten, und Telefone. Da Kinder viel durch Nachahmung lernen und interessiert sind, möchten sie selbstverständlich diese Dinge ebenso erfahren. Wir haben also nach und nach entsprechende Dinge zur Verfügung gestellt und abgegeben. Ja, da durfte Greta auch mal das Handy herum tragen oder die Fernbedienung nehmen. Hier gebe ich als Tipp: Tastensperre (logisch) und beim Festnetz (falls das noch jemand hat ;-)) und Fernbedienung die Batterien raus nehmen. So können die Kleinen nicht ständig die Geräte anschalten oder nach China telefonieren.

Spielideen Beschäftigung Spielen Lernen

Auf meinen Spielideen für Babys und für (kleine) Kinder Boards bei Pinterest, sowie demMontessori Spiel Board findet ihr noch mehr Inspirationen (und vieles mehr).

Da diese Zusammenfassungen nun doch sehr umfangreich geworden ist, werde ich (sofern von euch gewünscht) in Zukunft einzelne konkrete Spielideen in kurzen Beiträgen vorstellen. Hinterlasst mir eure Meinung doch dazu einfach in den Kommentaren!

Viel Freude beim Ausprobieren,

Herzlichst, Antonia

Ein Kommentar zu „Beschäftigung mit dem Baby 6 – 12 Monate

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