GB Wochenbettfragebogen: Beim zweiten Kind war alles anders

Julia mit ihrem Lukas
Hallo ihr Lieben! Es ist #wochenbettwednesday und heute berichtet euch Julia (Instagram) von ihren Wochenbetterfahrungen nach ihrer zweiten Schwangerschaft. Bei ihrem zweiten Sohn war alles anders: Die Geburt, das Stillen und das Wochenbett. Worin genau sich die Unterschiede lagen, könnt ihr nun selbst lesen. (In eigener Sache: Julias wundervollen Dawanda Shop findet ihr HIER – schaut doch mal vorbei! :-)) diesen Gastbeiträgen habt ihr natürlich die Möglichkeit, Fragen in den Kommentaren direkt an die jeweilige Mama zu stellen! Die Beiträge wurden von mir nicht (nach)bearbeitet. Die Posttitel werden gemeinsam gefunden.
 
1. Stell dich den LeserInnen bitte kurz vor!
Hallo ich bin Julia, ich bin 31 Jahre alt, Mama von 2 Jungs und lebe seit 4 Monaten wieder in NRW.
2. Woher stammst du/deine Familie? (Herkunft, Kulturkreis)
Ich komme aus Deutschland.
3. Bist du religiös geprägt? Wenn ja, wie?
 
Nein, wir sind alle evangelisch getauft aber nicht religiös erzogen worden.
4. Von deiner wievielten Geburt berichtest du? Waren es Mehrlinge?
 
Von der zweiten Geburt. Lukas wurde im Oktober 2015 geboren.
5. Spontangeburt oder Kaiserschnitt? Wo wurde dein Kind geboren (Krankenhaus, Geburtshaus, zu Hause)?
Es war eine Spontangeburt im Krankenhaus in Bayern.
6. Wie waren vor der Geburt deine Vorstellungen vom Wochenbett? Gab es überhaupt welche?
Ich wusste grob was auf mich zu kam da es das zweite Kind war aber wusste auch, dass es sicher anders werden wird.
7. Gibt es in deinem Herkunftsland/deiner Religion dir bekannte Wochenbetttraditionen? Wie sehen sie aus?
 
Nein nicht wirklich. Meine Mama sagte immer 10 Tage im Bett, 10 Tage im Haus und 10 Tage ums Haus.Also erst nach 30 Tagen weiter vom Haus entfernen, so kennt sie das und hat oft davon erzählt.
8. Wurde in deiner Familie über diese Zeit vor der Geburt gesprochen? Wurden Erfahrungen geteilt?
 
Nein
9. Wie waren deine tatsächlichen Wochenbetterfahrungen? Wie lange hast du es eingehalten?
Ich blieb eine Woche im Krankenhaus, da ich ziemlich platt war und viel Hilfe gebraucht habe. Zu Hause habe ich dann viel Zeit im Bett und Sofa verbracht. Eine genaue Tageanzahl kann ich nicht mehr sagen. Mein Mann hatte 3 Wochen Urlaub und danach musste alles wieder seinen gewohnten Gang nehmen.
10. Welche Dinge haben dich überrascht oder beeindruckt? (Positive und negative Erlebnisse; Körperverfassung, Bindungsentwicklung, Emotionen, Verhalten anderer…)
Überrascht hat mich definitiv die Tatsache das ich körperlich viel erschöpfter war als nach der ersten Geburt, die viel länger dauerte. Da Lukas über 4200 g hatte und die Geburt nur etwas über eine Stunde gedauert hat, hatte ich einige Verletzungen, die ich lange gemerkt habe und ich mich schonen musste. Die Nachwehen waren viel viel stärker und ich brauchte sogar Schmerzmittel. Positiv überrascht hat mich das nach ein paar Tagen Schwierigkeiten, anpumpen und anlegen und später abpumpen da zu viel Milch da war, das stillen wunderbar geklappt hat und ich nicht so viel Probleme wie beim ersten Kind hatte. Emotional war ich sehr gefasst und hatte keinen „Heultag“ wie nach der ersten Geburt. Positiv überrascht hat mich der große Bruder. Er war von erster Sekunde an liebevoll, einfühlsam und nicht einmal eifersüchtig wenn der Kleine gerade etwas mehr Aufmerksamkeit benötigt hat.
11. Was hättest du dir anders gewünscht? Was würdest du jetzt anders machen?
Ich war sehr viel alleine und musste schnell alles wieder managen und organisieren. Ich würde mir mehr Hilfe wünschen und diese auch annehmen.
12. Kannst du deine Wochenbetterfahrungen zu einem älteren Kind vergleichen? Wenn ja, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gab es?
Gemeinsamkeiten gab es sehr wenige. Bei Liam (erstes Kind) hatte ich erst viel Ruhe und Hilfe von meiner Familie. Da es mir schnell gut ging hatte ich viel Besuch von Freundinnen mit Kindern und war viel spazieren. Bei Lukas war ich körperlich sehr schwach und konnte erst nach 2 Wochen ein paar Schritte mehr machen. Ich hatte sehr viel Ruhe und so gut wie keinen Besuch da die Familie sehr weit weg wohnte. Allgemein war es anstrengender da der Große ja auch noch versorgt werden musste und da er zur Zeit der Geburt erst 4 Wochen im Kindergarten war, war er sehr viel krank und oft zu Hause.
13. Was möchtest du anderen Mamas sagen, vielleicht sogar zum Thema Wochenbett raten?
 
Puh das ist schwierig… jeder macht es auf seine Art und Weise, findet manches wichtiger als andere und hat andere Vorstellungen. Allgemein kann ich nur sagen das man auch sein Bauchgefühl hören soll.Wenn es einem mit Besuch zu viel wird muss man es sagen. Ausruhen auch wenn man sich körperlich gut fühlt fand ich sehr wichtig. Und mal ehrlich was gibt es schöneres als einfach nur auf dem Sofa zu liegen, das kleine Wunder zu betrachten und zu kuscheln?

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