Babykurse – zwischen Förderung und Zeitverschwendung?

Sobald der zweite Streifen auf dem Schwangerschaftstest getrocknet und die Schwangerschaft bestätigt ist, erhält man viele, viele Angebote, Untersuchungen, Flyer und Kursideen, die man wahrnehmen kann. Alle Dinge sollen suggerieren: „Es ist das Beste für Sie und Ihr Baby! Dadurch entwickelt sich das Baby am besten!“ Kaum ist der kleine Schatz dann da, gibt es viele Kurse die man besuchen kann. Doch warum sollte man Kurse besuchen? Lohnen sie sich? Ist das sinnvoll oder nicht? Wie immer geht es hier um meine persönliche Sicht der Dinge – mit einem Augenzwinkern und dem ganz persönlichen Fazit.

Gedanken zu Kursen vor und während der Schwangerschaft
In unserem Geburtshaus und beim Frauenarzt lagen jede Menge Flyer mit vielen Angeboten herum. Diese reichten von Rückbildung, Sport mit Baby bis hin zu Zwergensprache und Babymusik. Da ich während meines Praktikums in einer Familieneinrichtung in Berührung mit dem Prager-Eltern-Kind-Programm (kurz PEKIP, näheres findet ihr hier http://www.pekip.de/konzept.html ) gekommen bin und begeistert war, wollte ich von Anfang an in einen solchen Kurs gehen. Dieser stand also ganz oben auf meiner Liste. Ich versprach mir hier vor allem sinnliche Erfahrungen für mein Baby, die ich zu Hause nicht unbedingt bieten kann, sowie Kontakt zu anderen Mamas mit gleichaltrigen Babys. Ich dachte Austausch und Feedback wären ganz schön. Menschen sind bekanntlich soziale Tiere und wollen irgendwo dazugehören. Daneben war nur die Rückbildung geplant. Ich wollte definitiv keinen durchgeplanten übervollen Stundenplan für mein Kind. Greta sollte in Ruhe zur Welt kommen und dann auch weiterhin viel Ruhe genießen dürfen. Jeden Tag einen oder in der Woche mehr als zwei Kurse zu besuchen, kam für mich nicht in Frage.
Der Aspekt der Frühförderung stand für mich im Hintergrund. Kinder entwickeln sich von allein und benötigen nur eine bejahende, liebevolle Umgebung, in der sie sich gefahrlos die Welt aneignen können und automatisch ihre Fähigkeiten schulen. Sie brauchen Eltern die ihnen und ihren Fähigkeiten vertrauen und Erfahrungen (dazu gehören auch Fehler) zutrauen. Largo drückt es so aus:
Es [das Kind] braucht nicht „gefördert“ werden. (…) Es geht also weit weniger darum, dem Kind etwas beizubringen, vielmehr soll seine Neugierde für Sprache, Motorik oder Spiel entwicklungsrecht befriedigt werden.*1
Diese Neugierde kann man in den ersten Monaten (oder Jahren) natürlich auch allein wecken. Doch ich finde es spricht absolut nichts dagegen, sich mit anderen zu treffen (auch unter professioneller Anleitung), um gemeinsam Ideen zu entwickeln, die Kinder einfach mal machen zu lassen und diese Zeit zu genießen.
Unsere Erfahrungen
 
Zuerst ging es für mich und Greta in die Rückbildung. Ich bekam einen Platz im Kurs unserer Hebamme. Für mich stand nie zur Debatte einen Kurs ohne Greta zu besuchen. Als Greta etwas über einen Monat jung war, gingen wir einmal in der Woche für eine halbe Stunde  zur Frührückbildung. Meine Hebamme „zwang“ mich zu diesem Vorkurs – Gott sei Dank. Sonst hätte ich vielleicht die Kurve nicht so leicht bekommen und wir hätten Kuschelhausen nicht regelmäßig verlassen. Ich hatte in den ersten Wochen vor der Tür einfach richtig Schiss! Die Angst Greta könnte weinen und ich sie nicht beruhigen, war riesig. Im Kurs herrschte eine lockere, stillfreundliche und lustige Atmosphäre. Aber so richtig Anschluss und eine tiefergehende Beziehung fand ich (leider) nicht. Zu Beginn jeder Stunde wurden die Babys von einer zweiten (ebenfalls bekannten) Hebamme gewogen – die anderen Mamas übergaben die Babys. Ich ging immer mit. Während die anderen Kinder schliefen, war Greta immer wach und schaute umher. Meistens vom Schoß der Hebamme aus. Es war für sie unglaublich spannend und wir ließen einander nie aus den Augen. Das war für uns wichtig und richtig. Erst gegen Ende, als sie sicher auf dem Bauch lag und umherschauen konnte, lag sie auch mal allein (für zehn Minuten oder so ;-)). Oft war mein Kind bereits müde war, wenn wir ankamen, obwohl sie gerade erst eine halbe Stunde wach war. Was soll ich sagen? Vormittags ist mit dem Baby einfach nichts los! Das erschwerte es manchmal, denn sie war unglaublich schnell durch. Der Kurs war insgesamt sehr sinnvoll, vor allem für mich. Ich traute mich vor die Tür, lernte mein Kind woanders zu stillen und vor allem sah ich, dass es normal ist dass die Kleinen manchmal weinen und sich schlecht beruhigen lassen. (Die „richtige“ Rückbildung ging vom dritten bis fünften Lebensmonat.) Greta war es zu diesem Zeitpunkt glaub ich egal, wo wir waren. Hauptsache wir waren zusammen.
Da ich ein Sportmuffel bin, hat mir bisher jegliche Motivation zu entsprechenden anderen Kursen gefehlt. Kanga beispielsweise hätte ich gern ausprobiert – aber allein zu so etwas gehen, kommt für mich nicht in Frage.
Später haben wir uns mit einer Freundin zur Babymassageangemeldet. Wir wollten etwas gemeinsam machen und es sollte noch etwas bis zum PEKIP Start dauern. In der ersten Stunde lief alles gut, später konnten wir kaum mehr mitmachen, da Greta von den Blockaden (Resultat des Krankenhausaufenthalts) gestresst war. Kurz: Diesen Kurs hätten wir uns eigentlich sparen können, weil es durch Gretas Unwohlsein einfach sehr angespannt war. Die letzten Stunden haben wir deswegen auch geschwänzt. Es hatte keinen Mehrwert für mein Baby. Ich denke aber, dass diese Techniken sehr hilfreich sein können. Vor allem die Bauchmassagen haben uns durch so manche Bauchwehnacht gerettet und vielen Babys dort konnte man ansehen, wie wohl sie sich dabei gefühlt haben. Bei Kindern mit Regulationsstörungen (oder auch „Schreibabys“) sollen die Techniken ebenfalls gut helfen.
Babykurs Förderung Zeitverschwendung
zwischen Förderung und Zeitverschwendung

Dann waren wir noch bei einem kleinen Babymusikkurs– das war der zweite Anlauf für meine Freundin und mich und dem Versuch uns regelmäßig zu sehen. Leider hatte es dann von ihrer Seite aus nicht geklappt. Zu Beginn war der Kurs sehr voll und laut. Das war für uns einfach zu viel. Am Ende waren wir nur noch drei Mamas mit Babys – das war zu wenig. So kam leider keine gute Gruppendynamik auf. Die Methoden waren mir vertraut: Singen, Fingerspiele, Reime und vor allem sprachliche Begleitung (egal ob gesungen oder gesprochen) alltäglicher Handlungen sind ein Gewinn für jedes Kind und – wie ich finde – keine spezielle Förderung, sondern ein normaler Umgang, der zum Spracherwerb und zur Beziehungsentwicklung beiträgt. Musik macht jedem Kind Freude. Für uns war leider nicht wirklich Neues dabei, nur das Begrüßungslied nutzen wir noch. Mit den anderen Mamas kam ich kaum ins Gespräch, da der Kurs auch jeweils nur eine halbe Stunde ging. Hier sind wir nur noch hingegangen, weil wir bezahlt hatten und ich sonst ein schlechtes Gewissen gehabt hätte.

Im August, mit knapp sechs Monaten, war es endlich soweit: Der Pekip Kurs startete. Die Gruppenzusammensetzung war leider etwas unglücklich. Greta war zum einen nicht nur das älteste Baby, sondern den anderen auch motorisch viel flinker als die meisten Babys. Das konnte einfach keiner bei der Planung wissen. Die anderen Babys lagen vor allem in den ersten Wochen „einfach rum“, während Greta versuchte über sie zu krabbeln. Für die Kursleiterin war es also eine Herausforderung, sowohl Greta als auch alle anderen entwicklungsgemäß anzuregen bzw. Möglichkeiten anzubieten. Es gelang ihr ganz gut und vor allem stimmte Gruppendynamik am Anfang. Wir Mamas konnten diskutieren, von Erfahrungen berichten, gemeinsam lachen und miteinander bangen. Die Kleinen wuchsen uns allen an die Herzen und die unterschiedlichen Entwicklungen beobachten zu dürfen, war fabelhaft! Kinder sind so unterschiedlich und jedes hat seinen eigenen Weg über sich hinaus zu wachsen. Dieser Kurs war wirklich schön, so dass wir ihn auch verlängerten. Leider war die Uhrzeit etwas problematisch: Greta kam auch hier oft müde an (egal wie kurz ich sie davor weckte) und hielt fast nie die anderthalb Stunden durch. Hinzu kam die Autofahrt, die sie einfach nicht mochte. Da ich zu dieser Zeit schon gut abschätzen konnte, wann es zu viel war, packte ich sie oft früher ein und ging nach Hause. Nach der Verlängerung kamen nur noch wenig neue Ideen und wenig neuer Input für uns. Manchmal kamen wir auch nur noch, weil wir bezahlt hatten. Zu den Mamas habe ich noch sporadisch Kontakt. Hier konnte ich auch einige Anregungen für zu Hause mitnehmen, habe Tipps erhalten und es konnte auch auf fachlicher Ebene gesprochen werden, da wir drei Pädagoginnen waren.
Unser absoluter Lieblingskurs war jedoch die Zwergensprache. Hier stimmte einfach so viel! Angefangen bei der Uhrzeit: Nach dem Mittagsschlaf ging es los. Greta war ausgeschlafen und nach einer halben Stunde „Programm“ folgte eine halbe Stunde gemütliches Beisammensein, während die Knirpse den babyfreundlichen Raum oder einander untersuchten. Die Rahmenbedingungen waren somit unschlagbar. Oben drauf gab es die Kursleiterin, die uns (und eben auch Greta) vertraut war, und mit der ich in vielen pädagogischen Sichtweisen d’accord gehe. Sie hatte jede Stunde neue Angebote, verstand es die Babys zu fesseln (zu Beginn wurde „Zehn kleine Zappelmänner“ vorgetragen und alle sechs Babys schauten fasziniert zu. Greta war dabei immer in der ersten Reihe!) und dabei nicht zu überfordern. Die Atmosphäre war locker und stets babyorientiert. Und im Anschluss gab es immer Kekse, mehr muss man glaub ich nicht sagen! 😉 In diesem Kurs konnte ich auch viel lernen und von Ängsten Abstand nehmen, meinem Baby mehr vertrauen. Das reichte von einem Bad in Kastanien bis hin zum ersten Apfel mit Schale knabbern. Die Zeichen versuchen wir unterstützend zur gesprochenen Sprache im Alltag einzubinden. Manchmal klappt es gut, oft sitzt Greta jedoch bei mir oder ist auf meinem Arm, dass ich die Hände nicht sichtbar für sie habe. Jedoch meine ich, dass sie viele Dinge schon versteht, auch wenn sie selbst keine Zeichen (neben winken, auf etwas zeigen, Arme ausstrecken…) nutzt.
Insgesamt kann ich also sagen…
…dass die Kurse für mich und Greta überwiegend gut waren. Wir hatten feste Termine, die unsere Woche strukturierten. Greta konnte, insbesondere beim Pekip und der Zwergensprache, Kontakte knüpfen, sich ausprobieren und traute sich jeweils nach der ersten Stunde weit in den Raum hinein. Hier spürte ich, wie richtig wir für uns die erste Zeit gestaltet hatten. Sie hat eine so gute Basis, vertraut uns und sich, so dass sie in die Welt krabbelt und sich immer sicher ist, dass wir da sind. Die Kurse waren als intensive Zeit für sie gedacht: Sie hat gestaunt, gelacht, erforscht, war fasziniert und ich habe immer darauf geachtet, dass es ihr nicht zu viel wird. Denn vor allem waren diese Dinge eben für sie gedacht, als ihre Zeit. Auch wenn ich es genossen habe, Kontakt zu Menschen jenseits der 1,50m zu haben. 😉 Die Gespräche, trotz dessen die Themen oft sehr babylastig waren (was in der Natur der Sache liegt), taten einfach gut. Zwar hatte ich auf neue Mama Freunde gehofft, doch stellte ich fest, dass Mamas mitunter schwierige Menschen sind. Und nein – ich schließe mich davon nicht aus! Somit sehe ich diese Zeiten auch als Förderung eigener Kompetenzen: Auf Menschen zugehen, sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen, ohne jemanden zu ver- oder beurteilen. Vor allem erkannte ich, dass es viele Wege gibt, die von glücklichen Mamas und Babys beschritten werden und unsere Lebenswelt nicht auf alle anderen passt.
Zu einigen Kursen kamen auch immer mal Oma oder Tante mit. Wir bekamen einige neue Ideen für zu Hause. Diesen neuen Input und einige Gespräche empfinde ich, ergänzend zu meinen bisherigen beruflichen Erfahrungen und theoretischen Ausbildung, als sehr wertvoll. Man lernt eben nie aus und kann nur so seinen eigenen Horizont erweitern. Ob die Kurse Gretas Entwicklung unterstützten oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Geschadet hat es uns auf keinen Fall, sondern oft Freude bereitet und wann hat man schon einmal die Möglichkeit mit so vielen unterschiedenen Menschen und ihren verschiedenen Verhaltensweisen intensive Zeit zu verbringen? Viele dieser Dinge findet man sicher auch in „normalen“ Krabbelgruppen oder Mamatreffs, aber es gibt (für mich) absolut nichts dagegen einzuwenden solche professionellen Angebote zu nutzen, solange es alles im Rahmen bleibt und kein Hetzen von Kurs zu Kurs entsteht. Das wäre für uns nichts. Unser letzter Kurs ist zu Ende gegangen und das belassen wir jetzt auch erstmal dabei. Einige würde ich nicht nochmal belegen, andere dafür auf jeden Fall. Meinem Mann hat übrigens auch der Zwergensprachekurs mit Abstand am besten gefallen.
Habt ihr Kurse besucht? Wie sind eure Erfahrungen? Was könnt ihr empfehlen? Ich freue mich auf eure Kommentare!
Herzlichst, Antonia
*1 Largo, Remo H.: Babyjahre. Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren. 17. Aufl. September 2015. Piper, München. S. 20-21.

8 Kommentare zu „Babykurse – zwischen Förderung und Zeitverschwendung?

  1. Wieder mal sehr schön ge- & beschrieben❤😊

    Schon beim Großen hatte ich rückbildung vor allem deshalb gemacht, um Kontakte zu knüpfen.
    Auch jetzt bei meiner Motte hatte ich Kanga gemacht um neue Mamas kennenzulernen.
    Es waren alle ganz nett und der Kurs bei Anja war so klasse dass wir eine 2. Runde eingelegt hatten.
    Doch nach Ende des Kurses hab ich keinen Kontakt zu den anderen Mamas.🙁

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  2. Hallo
    Toller Beitrag.
    Bei unserm Großen habe ich Pekip und Babyschwimmen gemacht ,beides mit einer Freundin zusammen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, die Kleinen hatten viel Spaß und es gab tolle Anregungen.
    Noch bis heute habe ich mir einiges davon behalten.
    Bei dem Kleinen habe ich nur Pekip gemacht und war im Vergleich eher enttäuscht.
    Ich habe keine Verbesserung oder neues erwartet aber gleichwertige Anregungen vielleicht !?
    Zur Zeit gehen wir zur Krabbelgruppe und das war die beste Entscheidung.
    Die Kinder haben Spaß und immer mal wieder neue Spielsachen und Gesichter und wir Mamas verstehen uns super und
    treffen uns auch privat.
    Definitiv kann ich sagen das es steht und fällt mit der Kursleitung!
    Schönen Abend ❤ Julia

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  3. Ein schöner und interessanter Artikel! Spannend, zu lesen, wie andere Mamas solche Kurse sehen.
    Für mich war der Rückbildungskurs lästige Pflicht. Meine Tochter war dort die älteste (Ich geb's zu: Ich hab mich mit 8 Wochen noch nicht getraut, sie in einer großen Runde zu stillen und zu beruhigen… :/) und dementsprechend mobil. Ich bin also mehr ihr hinterhergekrochen als dass ich Übungen gemacht habe. Die Hebamme war da leider auch keine große Hilfe…Und die anderen Mamas waren auch nicht mein Fall.
    Babymassage hab ich mir geklemmt…Dummerweise auch aus Angst, mein Mädchen würde da alles zusammenschreien (Doof so im Nachhinein, oder?). Ein bisschen schade.
    PEKiP dagegen finde ich suuuuper. Die Kursleiterin ist total cool und die Runde ist toll! Bei den Mädels dort kann man auch mal ehrlich auskotzen. Wir verlängern jetzt schon das zweite Mal und ich bin jetzt schon traurig, dass es bald vorbei ist.
    Babyzeichensprache – da wollt ich auch gern hin. Nur hab ich keinen Platz mehr bekommen. Mal sehen, wann der nächste Kurs startet und ob mein Mädchen da nicht schon „zu alt“ ist. Sie ist jetzt 9 Monate…Wär doch jetzt ein guter Zeitpunkt, oder?
    Darüber hinaus waren wir beim Babyschwimmen. An sich eine tolle Sache, uns beiden gefällt's im Wasser sehr! Aber in der Einrichtung haben mich soooo viele Dinge gestört: eiskalte Umkleiden; dreiste Kursleiterin, die die Babys ungefragt auf den Arm genommen hat; zu tiefes Becken; zu kaltes Wasser. Ja, und den Fehler, im Winter zum Babyschwimmen zu gehen, macht man wahrscheinlich nur beim ersten Kind. Rotznase, ahoi!
    Achso, und Kanga wär bei mir und dem Babyspeck sicherlich angebracht gewesen. Haha. Beim nächsten Kind dann. Doppel-Haha.

    Liebe Grüße

    Nina

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  4. Hallo Antonia
    Da ich fast alle Kurse bei Anja gemacht habe außer Babyschwimmen erübrigt sich ja ein ausführlicher Kommentar!
    Sie haben alle Spaß gemacht u es war schön sich mit Anja u anderen Müttern auszutauschen!
    Aber ich hatte auch gehofft das ich mit dem einen oder anderen in Kontakt bleibt was sich im Nachhinein immer etwas schwierig ist!
    Zum einen wo soll man sich treffen und dann muss man sich auch erstmal trauen zu fragen ob man im Kontakt bleibt das ist für mich immer etwas schwierig wie du es auch schon geschrieben hast!
    Ich finde dich jedenfalls toll und deine Ansichten sowieso!
    Vielleicht trifft man sich ja irgendwann mal
    Lg Juliane

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  5. Hallo Julia,
    vielen Dank für dein Feedback. Du hast absolut recht – vieles hängt auch von der Kursleitung ab. Ich kenne einige Mamas, die von Pekipkursen schwärmen, während andere es gar nicht toll fanden und da scheint viel von den Ideen und der Gestaltung der Kurse abzuhängen.
    Liebe Grüße!

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  6. Vielen Dank für den toll geschriebenen Artikel. Wir haben auch einige Kurse besucht bzw. besuchen einen Teil immer noch.

    Angefangen hat es im letzten Jahr ebenfalls mit dem Babymassagekurs. Greta war mit 8 Wochen noch recht jung. Ähnlich wie bei deiner Frührückbildung hat mir dieser Kurs am meisten Selbstvertrauen gegeben, dass ich auch alleine mit Greta meine „Komfortzone“ verlassen kann.
    Aus diesem Kurs haben sich dann auch nette Kontakte ergeben. Obwohl ich damals garnicht damit gerechnet hatte.

    Wir hatten dann den obligatorischen Rückbildungskurs. Er war – bis auf die Kursleitung – echt toll.

    Seit September gehen wir einmal die Woche zum Babyschwimmen. Das ist immer gemeinsame Papa-Tochter-Zeit. Ich halte mich da sehr zurück und lasse meine beiden machen. Auch das muss ich lernen.

    Seit Anfang des Jahres besuchen wir ebenfalls einen Zwergensprachenkurs. Die Kursleitung gibt sich sehr viel Mühe. Momentan fehlt noch etwas Gruppendynamik.

    Zwei Sachen, die ich für mich mache sind Yoga und Kangatraining. Bei beiden Kursen ist Greta natürlich mit dabei und knüpft fleißig Kontakte oder geniest es getragen zu werden. Aber ich sehe es eher als etwas, was ich für mich und meinen Körper tue.

    Wenn es die Zeit erlaubt, dann gehe ich noch zum Stilltreff. Dort sind wir schon seit Greta ganz klein ist und da dort alle ähnliche Ansichten wie wir haben (Familienbett, Stillen so lange es alle wollen usw.) fühle ich mich dort am wohlsten und bin gerne da!

    Wenn ich so darüber nachdenke, dann entwickeln sich bei mir Kontakte, wenn ich es nicht darauf anlege.

    Ich kann fast alle Kurse weiterempfehlen, die wir gemacht haben. Auch wenn wir momentan recht viel haben, was so nicht geplant war, schaffe ich für Greta und mich viele ruhige Phasen in denen wir einfach unsere Zweisamkeit oder auch die Dreisamkeit genießen!

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