Büchertipps für Babys | Weihnachtsgeschenkideen

Heute möchte ich euch die am meisten bespielten/genutzten Spielsachen unserer Maus vorstellen. Einige hatten mich danach gefragt – auch in Hinblick auf Weihnachtsgeschenkideen für andere Babys. Ich werde nach Kategorien vorgehen, nicht nach dem Alter. Ich hoffe, das ist für euch übersichtlich und vielleicht erhält der ein oder andere die gewünschte Inspiration. Durch die hohe Vielfalt werde ich den Inhalt in mehreren Posts bloggen, es lohnt sich also definitiv wieder vorbei zu sehen!
Bücherwürmer werden zu Leseratten
Als Buchliebhaberin durften Bücher natürlich von Anfang an hier nicht fehlen. Ich finde es auch

(oder vor allem?!) im digitalen Zeitalter wichtig, dass Kindern Bücher in die Hand gegeben werden und sie einen Bezug zu so einem wundervollen Medium entwickeln können. Sie lernen Bücher so zu begreifen, zu entdecken, einfach zu spüren, was es damit auf sich hat. Bücher ansehen, beinhaltet so viel mehr als „nur“ Geschichten vorzulesen. Vor allem die Kleinsten nutzen Bücher auf ihre eigenen Art und Weisen, immer ihrem aktuellen Thema bzw. Entwicklungsstand angepasst. Da wird das umblättern geübt, Bücher werden gekostet, Seiten heraus gerissen und so getestet, ob es wirklich bei jeder Wiederholung passiert. Da wird dem Knistern der Seiten gelauscht, die Bilder angesehen, irgendwann wird Geschichten gelauscht und die Phantasie kann diese weiter schreiben… Bücher bieten also weitaus mehr Anregung, als man auf den ersten Blick ins Regal zu glauben vermag. Hier muss man nur auch das Zulassen lernen 😉

Inspiriert durch die liebe Marry Kotter habe ich bereits in der Schwangerschaft diese fabelhaften Baby Eye Bücher kennen gelernt. Das Großartigste daran ist, dass auch unsere Tochter sie schon mit zwei/drei Monaten gespannt betrachtet hat. Wir haben sie ihr gezeigt und erzählt was wir sehen: Farben, Formen, Tiere, Gegenstände, Körperteile usw. Durch die starken Kontraste können auch junge Babys das ganze wahrnehmen. Natürlich ist es immer spannend und so wichtig die Eltern, Haustiere oder anderes zu betrachten. Da sich das Sehvermögen auf die Ferne erst entwickelt und scharf stellt, kann man hier auf kurze Distanz interessante Dinge zeigen. Neben den Baby Eye Büchern, haben es uns Babys erste Bilder angetan. Alle Bücher zeigen einzelne Bilder mit großen Kontrasten. Vor allem die Großeltern waren überrascht, dass es wirklich „funktioniert“, sprich dass Greta schon zeitig diese Bücher mit betrachtet hat. Auch mit ihren neun Monaten schauen wir sie noch an und erzählen mit ihr dazu. Genaueres könnt ihr nochmal hier in einem älteren Blogpost nachlesen (KLICK).

Die Baby Eye Bücher findet ihr hier (KLICK)   * Babys erste Bilder findet ihr hier (KLICK)  *
Im Folgenden Text könnt ihr die Bücher direkt über einen Klick aufs Bild erwerben! *

KLICK *

Mittlerweile haben wir auch einige andere Bücher, denn Mama kann kaum durch einen Buchladen gehen, ohne etwas für ihren Liebling zu kaufen. Mir sind dabei vor allem realistische Abbildungen wichtig, am besten Fotografien von Tieren, Gegenständen usw. Ich finde dadurch lässt sich viel eher ein Bezug vom Buch zur Realität spannen. Als Greta etwas über sechs Monate war, habe ich diese beiden Bücher von Erstes Lernen angeschafft und seither schauen wir sie gern an. Greta krabbelt auch allein zum Regal und wählt oft dieses recht große Buch „Wörter“.

Ebenso beliebt ist dieses Buch, das zu den beliebtesten im Hause Tandaradei gehört das Buch „Haustiere“.

Lieblingsbuch KLICK*

Greta übt damit vor allem umblättern, lässt sich mittlerweile aber auch von den Bildern fesseln. Zu Beginn hatte ich meine Bedenken: So viele Bilder auf einer Seite? Besteht da nicht die ‚Gefahr‘ der allseits gefürchteten Reizüberflutung zu begegnen? Kinder sind jedoch sehr wohl in der Lage sich die für sie interessanten Dinge aus ihrer Umgebung zu filtern. Das sieht man spätestens bei den Wimmelbüchern in späteren Jahren, wenn sie unglaubliches auf den Seiten entdecken, was uns –als unwichtig abgestempelt- länger verborgen blieb. Laut unserer Zwergensprache Expertin Anja kann man bei den Altersangaben auf Büchern ca. ein halbes Jahr abziehen. Nach meiner bisherigen Erfahrung kann ich da absolut mitgehen und somit stehen in Gretas Regal mitunter schon Bücher für „Große“.

Unser Fühlbuch MIT Aussie *

Zeitgleich mit den Büchern von Erstes Lernen, habe ich auch nach Fühlbüchern gesucht. Dabei habe ich ein tolles Buch mit Fotografien, angenehmen Fühleinsätzen und – jetzt kommt es – einem Australian Shepherd gefunden! Das war doch klar, dass das mit musste, oder?!  Dazu gab es noch ein Buch, welches Musik von sich gibt. Aber keines dieser nervigen, quietschigen Exemplare, sondern eines das Musikinstrumente ohne viel Schnick Schnack zeigt und dazu wundervolle Töne von sich gibt. Dieses Buch schauen wir aktuell nur gemeinsam an, da sie die Töne noch nicht selbst bedienen kann. Der praktische An/Aus Schalter sparrt auch Batterien bei sehr engagierten Kindern 😉

KLICK*


Mittlerweile schauen wir uns am Abend im Bett noch ein Buch an oder lesen eine sehr kurze Geschichte vor. Das klappt mit der Geschichte klappt im seltensten Fall komplett. Wir nutzen diese Zeit, um im Bett an- und runterzukommen und das langsam in unser Ritual einzubinden. Dazu eignet sich bei uns dieses Büchlein.

Gute Nacht – KLICK*

Die Geschichten sind niedlich und kurz. Dazu gibt es ein schönes Bild auf jeder Seite und diese sind sehr stabil.

Wo wir bei stabil sind…Natürlich werden auch Bücher in den Mund genommen. Deswegen kann Greta in ihrem Regal aktuell nur diese erreichen, die robust sind. Dieses Buch hier wird allerdings nicht an den dafür vorgesehenen Ecken angeknabbert und bisher haben wir es noch nicht geschafft, es komplett mit ihr zu lesen. 😀  (KLICK)*

Klein aber fein!*

Als diese Bücher ankamen, war ich erst verdutzt über die Größe. Sie sind WINZIG. Doch die verschiedenen Themen, tollen Fotos und das handliche Format haben ihre Vorteile. So haben wir immer ein Buch in der (Jacken-)Tasche, wenn wir unterwegs sind und können es Greta geben. Sie sind wirklich super an die Babygröße angepasst 😉 Im Nachhinein stellte ich via Instagram fest, dass ich nicht die Einzige war, die beim Kauf NICHT auf die Größe geachtet hatte 😀

Inhaltlich nicht so schön*

Ein kleiner Fehlkauf dagegen ist dieses Buch hier nicht weil es nicht schön gezeichnet wäre, nein. Die Reime sind wirklich nett, die Zeichnungen niedlich, aber: Alle kleinen Tiere dürfen beieinander oder bei Mama schlafen. Nur das Menschenkind schläft allein in seinem Bett. Da wir hier alle absolut überzeugt von den Vorteilen des Familienbetts sind und dieses praktizieren, empfinde ich dabei einfach einen faden Beigeschmack. Wieso dürfen alle Tierkinder bei ihrer Mama schlafen, nur das menschliche Baby/Kleinkind soll suggeriert bekommen, dass es alleine zu schlafen hat? Nein, das finden wir nicht schön und deswegen wird dieses Buch kaum angeschaut und findet bald den Weg in die Spendenkiste.

Das sind sie also, die beliebtesten Bücher hier bei uns. Habt ihr mit euren kleinen Mäusen schon Bücher angesehen? Wenn ja, welche waren es? Habt ihr Tipps für Babys bis zu einem Jahr? Kennt ihr vielleicht ein Buch, das sich auch bei uns unter dem Weihnachtsbaum gut machen würde?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare, Vorschläge und Ideen!

 

Herzlichst, Antonia

 * Dies ist ein Affliate/Werbe Link, Wenn ihr über diesen Link etwas kauft, entsteht euch keinerlei Nachteil! Ich erhalte eine kleine Provision.

9 Kommentare zu „Büchertipps für Babys | Weihnachtsgeschenkideen

  1. Unser erstes Gute-Nacht-Buch: Gute Nacht, kleine Eule. Süße kurze Reime, die Seiten recht aufgeräumt und eine süße Geschichte. Ich glaube wir haben es ab ca. 10 Monaten genutzt und es ist immer noch interessant.
    Der Mond sagt allen gute Nacht ist auch wunderbar, allerdings liegt auch hier das Kind im eigenen Bett ;)Dafür gibt es einen Plüschmond, der immer größer wird. Schön zum „Begreifen“ 🙂
    Danke für den Eintrag zum Thema, Bücher hat man nie genug.
    LG

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  2. Danke für die Empfehlungen, ich habe ja ein Geschenk für ein Baby in der Familie gesucht und hiermit gefunden 🙂 Am besten gefällt mir das interaktive Buch. Da werden sicher Eltern und Kind ihre Freude dran haben.

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  3. Liebe Antonia, danke für den schönen uns ausführlichen Artikel, endlich komme ich mal wieder dazu, in Ruhe dein Blog zu lesen.
    Wirklich schön geschrieben, nur beim letzten Buch kann ich deine Meinung nicht teilen bzw finde es schade dass du ihm keine Chance gibst. Juri liebt es und hat gestern Abend beim Anblick der Bären laut gelacht.
    Du bist doch sonst so einfallsreich, fällt dir für die letzte Seite nicht etwas ein, um das FamilienbetT ins Spiel zu bringen? ! 🙂
    LG stella

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  4. Hallo Anonym,
    vielen Dank für dein Feedback.
    Das Büchlein klingt sehr schön – wir haben „Die Eule mit der Beule“ bereits im Regal (ich finde die ganze Serie sehr niedlich und auch hilfreich!). Nach dem Buch werde ich mal Ausschau halten, danke für deinen Tipp!
    Herzlichst,
    Antonia

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  5. Hallo Stella!
    Danke für dein Feedback. Wir schauen das Buch manchmal an, aber ich finde es einfach wirklich schade (oder gar erschreckend), dass das Kind allein schlafen muss. Du weißt ja, wie sehr wir unser Familienbett lieben und schätzen! Ob mir ein Übergang einfällt…hm! Ich überlege mal und melde mich dann nochmal 😀
    (aber alles kann und muss einem ja auch nicht immer gefallen – und die gleiche Meinung muss ja auch niemand teilen 😀 Ich freue mich, dass Juri das Buch so gern hat! Die Zeichnungen sind ja auch wirklich schön.)
    Herzlichst,
    Antonia

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